Sonntag, 23. Oktober 2011Das wars
Manchmal muss man den Tatsachen ins Auge sehen und eine Tatsache steht fest: ich bin kein Blogger. Wenn ich diesen Beitrag mit zähle, habe ich gerade mal 7 Stück für dieses Jahr geschrieben. So viele Beiträge schreiben andere in nicht mal einer Woche.
Von daher habe ich mich dazu entschlossen, mein Blog einzustellen. Privates wollte ich eh nie hier verkünden, und für Beiträge zu Mozilla im Allgemeinen und Firefox im Besonderen gibt es mehr als genügend Blogs, die besser sind als mein Blog je werden könnte. Deswegen verweise ich auch gerne auf planet.mozilla, wo Du zumindest einen Teil diese Blogs findest. Wenn Du den Feed von planet.mozilla abonnierst, bekommst Du alle Beiträge in den dort verlinkten Blogs automatisch mit und brauchst sie demnach nicht einzeln zu abonnieren. Mir bleibt nur, mich von allen Lesern zu verabschieden und ihnen für ihr Interesse an meinem kleinen Blog zu danken. Vielleicht überlege ich es mir ja irgendwann in Zukunft wieder anders, aber versprechen kann und will ich nichts. Der Rest meiner Homepage ist von dieser Entscheidung nicht betroffen. Ich werde diese auch weiterhin betreiben und so gut wie möglich aktuell halten. Sonntag, 14. August 2011Firefox 6 und die Eweiterungen Firefox 6 soll ja am 16. August erscheinen (in Europa könnte es wegen der Zeitverschiebung auch erst am 17. August sein) und nun stellen sich verschiedene Nutzer die Frage, ob ihre Erweiterungen wohl noch mit dieser neuen Version kompatibel sind. Beim Update prüft Firefox zwar, ob die installierten Erweiterungen mit der neuen Version kompatibel sind, der eine oder andere möchte aber gerne schon vor dem Update wissen, ob seine Erweiterungen alle mit der neuen Firefox-Version kompatibel sein werden. Das lässt sich mit wenig Aufwand feststellen. Die erste Möglichkeit ist, sich auf dieser Seite zu informieren. Die dort gelisteten Erweiterungen machen 95% der Add-on-Benutzung aus, die Mozilla bekannt ist. Sollte die eine oder andere Erweiterung dort fehlen, heisst es, auf der Seite der Erweiterung nachzusehen. Die zweite Möglichkeit ist, eine portable Version von Firefox 6 zu installieren und dann den Profilordner des fest installierten 5ers in diese portable Version zu kopieren. Beim Start der portablen Version wird dann auch die Kompatibilität der installierten Erweiterungen geprüft. Mit diesen Methoden lassen sich inkompatible Erweiterungen relativ einfach heraus filtern. Sind inkompatible Erweiterungen dabei, heisst es, sich nach Alternativen umzusehen, auf inkompatible Erweiterungen zu verzichten oder bei Firefox 5 zu bleiben, bis diese Erweiterungen (hoffentlich) irgendwann mal angepasst werden. Übrigens ist dieses Update auf die neue Firefox-Version eine ideale Gelegenheit, sich mal alle installierten Erweiterungen genauer anzusehen. Vielleicht stellt sich dabei heraus, dass die eine oder andere Erweiterung deinstalliert werden kann, entweder weil die betreffenden Features jetzt in Firefox selbst eingebaut sind oder weil sich herausstellt, dass die Erweiterung irgendwann mal installiert, aber eigentlich nie genutzt wurde. Ich habe jedenfalls im Lauf der Zeit schon einige Erweiterungen wieder entsorgen können. Sonntag, 24. Juli 2011Adios Google Toolbar für Firefox
Die Google-Toolbar für Firefox ist Geschichte. Google stellt die Weiterentwicklung ein, da viele der Toolbar-Features mittlerweile in Firefox integriert sind. Noch fehlende Features können per Erweiterung nachgerüstet werden (siehe dazu diesen Artikel in der Google-Hilfe).
Die Toolbar ist schon nicht mehr mit Firefox 5 kompatibel. Ob sie weiterhin läuft, wenn die Kompatibilitätsprüfung abgeschaltet ist, kann ich nicht sagen, da jegliche Art von Toolbars bei mit seit jeher Hausverbot haben. Da es für den Google-Browser Chrome und für Opera keine Google-Toolbar gibt (zumindest keine offizielle von Google selbst), bleibt nur die Toolbar für den Internet Explorer. Aber wie lange noch? Ob Google wohl noch für längere Zeit Entwicklerkapazitäten dafür freistellt? Immerhin sind Google und Microsoft nicht gerade die besten Freunde Ich weine der Google Toolbar keine Träne nach, und das nicht nur weil ich sie eh nie nutzte. Die Toolbar war in der Liste der problematischen Erweiterungen gelistet, da es bei verschiedenen Usern immer wieder zu Fehlfunktionen in Firefox kam, die von der Toolbar ausgelöst wurden. Wenn Du Zeit und Lust hast, kannst Du gerne im Firefox-Forum nach den dementsprechenden Threads suchen Samstag, 21. Mai 2011Firefox 5 Beta erschienen
Firefox 5 liegt jetzt in der Beta-Version vor. Du kannst diese Version hier herunter laden.
Beachte, dass diese Beta-Version sich bei der Standardinstallation in das Verzeichnis Programme/Mozilla Firefox installiert. Das bedeutet, dass Deine aktuelle finale Version bei der Installation der Beta überschrieben wird. Wenn Du das nicht möchtest, musst Du die benutzerdefinierte Installation wählen und dort ein anderes Verzeichnis angeben. Dann solltest Du aber auch der Beta ein eigenes Profil spendieren (siehe dazu Mit mehreren Versionen arbeiten). Denke auch daran, dass viele Erweiterungen noch nicht mit Firefox 5 kompatibel sind. Du kannst diese Kompatibilitätsprüfung zwar umgehen, das ist aber keine Garantie dafür dass diese Erweiterungen problemlos in der Beta-Version laufen. Deswegen (wieder mal Samstag, 30. April 2011Kreditkarte und Internet
Es ist sicher praktisch, schnell mal im Internet etwas zu kaufen und die Zahlung per Kreditkarte abzuwickeln. Natürlich heisst es dann auch aufpassen, dass man seine Daten nur an vertrauenswürdige Anbieter weitergibt. Aber auch bei vertrauenswürdigen Anbietern kann es durchaus vorkommen, dass die Kreditkarten-Daten gestohlen werden.
Und so steht man dann vor der Entscheidung, entweder ein Schnäppchen zu machen, dafür aber seine Daten preiszugeben oder auf den betreffenden Artikel zu verzichten. Sicher gibt es auch Shops, die gegen Rechnung oder per Nachnahme liefern. Allerdings kenne ich keinen Shop, der Lieferung gegen Rechnung auch für Kunden anbietet, die im Ausland wohnen. Und die Nachnahmegebühren sind so happig, dass ich dann meistens den betreffenden Artikel billiger im Computerladen um die Ecke finden würde. So bleibt für mich in der Regel nur die Alternative, per Kreditkarte zu zahlen. Deswegen habe ich mir vor einigen Monaten eine zusätzliche Kreditkarte nur für Zahlungen im Internet zugelegt. Dabei handelt es sich um eine Prepaid-Karte. Das heisst, ich kann nur so viel ausgeben wie auf der Karte als Guthaben gespeichert ist. In der Regel habe ich auf dieser Karte nur ein Guthaben von maximal 50 Euro gebunkert. Sollte jemand die Daten dieser Karte stehlen und damit einkaufen wollen, ist bei 50 Euro Schluss mit Lustig. Eine über diesen Betrag hinausgehende Zahlung würde nicht angenommen. Einen kleinen Nachteil gibt es auch: wenn ich etwas kaufen will, was mehr kostet, muss ich erst zum nächsten Postamt wandern und den entsprechenden Betrag auf die Karte laden lassen oder den Betrag auf die Karte überweisen und mit dem Kauf warten, bis der Betrag gutgeschrieben wurde. Aber diesen Nachteil nehme ich gerne in Kauf, da ich mir so jede Menge Probleme erspare, wenn die Daten der Karte mal in falsche Hände fallen würden. Mittwoch, 27. April 2011Aurora und Nightly
Mozilla hat ja seine Versionierungs- und Update-Politik geändert, so dass noch dieses Jahr mit Firefox 5, 6 und 7 gerechnet werden kann. Laut dem aktuellen Zeitplan soll Firefox 5 am 21. Juni 2011 erscheinen, Firefox 6 dann im August 2011 (weitere Infos bei Mozilla).
Dazu gab es kürzlich einen Thread im Firefox-Forum, in dem es darum ging, ob wohl die Erweiterungen genau so schnell an die neuen Versionen angepasst würden. Momentan sind ja die meisten Erweiterungen nur bis Firefox 4 kompatibel. Gut, es ist gewusst, dass man Erweiterungen in der Kompatibilität anpassen kann, was aber nicht heisst, dass diese Erweiterungen dann auch in neueren Fuchs-Versionen einwandfrei arbeiten. Ich wollte es dann etwas genauer wissen und habe mir vor einer Woche die Aurora-version 5.0a2 und die Nightly 6.0a1 auf meinem Arbeitsrechner installiert und jeder Version eine Kopie des Arbeitsprofils des 4ers spendiert. Zusätzlich habe ich lediglich die Erweiterung Nightly Tester Tools installiert, um nicht jede meiner Erweiterungen manuell in der Kompatibilität anpassen zu müssen. Abgesehen von dieser zusätzlichen Erweiterung in den Testversionen sind die Profile in den 3 Versionen absolut identisch. Von daher sehen die Testversionen dann auch genau so aus wie der im Aussehen an Firefox 3 angepasste 4er. Gut, dass ich per Nightly Tester Tools den Text in der Titelbar anpassen konnte, sonst wüsste ich nicht mal, mit welcher Version ich gerade unterwegs bin. Der Zweck der Übung war ja, festzustellen, ob meine 25 Erweiterungen auch in den Testversionen laufen würden. Das Resultat ist mehr als befriedigend: alle Erweiterungen liefen vom ersten Tag an ohne Probleme im Aurora-Build. Im Nightly weigerte sich die Erweiterung Status-4-Evar während einem oder zwei Tagen die Fortschrittsanzeige in der Statusleiste anzuzeigen, allerdings klappt das seit dem heutigen Update der Nightly auch wieder. Nur Chatzilla läuft im Nightly noch nicht korrekt. Es gibt zwar einen Würg-Around, um Chatzilla auch ans Laufen zu bekommen, aber da ich diese Erweiterung ja in den 3 Versionen habe, werde ich hier auf eine neue Version für den 6er warten. Beide Testversionen laufen hier absolut stabil. Ich habe auch den subjektiven Eindruck dass Aurora einen Tick schneller ist als die finale Version 4, so dass ich Aurora bis auf Weiteres als Standardbrowser nutzen werde. Mittwoch, 23. März 2011Firefox 4 aussehen lassen wie Firefox 3.6
Eigentlich wollte ich hier etwas über die Neuerungen in Firefox 4 erzählen, aber Sören Hentzschel hat das in seinem Blog schon besser beschrieben als ich es hätte tun können. Von daher empfehle ich die Lektüre dieses Blogeintrags und beschränke mich hier auf meine ersten Eindrücke.
Mein erster Eindruck nach der Installation des 4ers war: Pfui Teufel, ist der aber hässlich!. In anderen Worten: das Aussehen gefiel mir gar nicht. Keine Menüleiste, keine Statusleiste, Tabs ganz oben... Nee, nichts für mich. Ich will meinen gewohnten Firefox wieder haben! Nur gut, dass man Firefox immer noch an seine Wünsche und Vorlieben anpassen kann. Wenn Du auch lieber das vom 3er gewohnte Aussehen haben willst: nichts einfacher als das. 1. Schritt: klicke auf den orangefarbenen Firefox-Button, gehe zu Einstellungen, blende alle Leisten wieder ein und entferne auch das Häkchen bei Tabs oben. 2. Schritt: um die gewohne Statusleiste wieder zu haben, installierst Du die Erweiterung Status-4-Evar. 3. Schritt: verschiebe gegebenenfalls die Buttons per Rechtsklick auf eine Leiste - Anpassen an die gewünschte Stelle. 4. Schritt: wenn Dich das halb transparente Fenster unter Vista / Win7 stört, installierst du ein Persona, welches diese unerwünschte Transparenz überdeckt. Wie Dein Firefox dann aussehen könnte, kannst Du Dir hier ansehen. Ist doch schon viel besser, oder? Ansonsten bin ich mit dem 4er sehr zufrieden. Probleme gab es bei der Umstellung nicht. Meine gewohnten Erweiterung laufen fast alle. Ich musste nur einige wenige durch Alternativen ersetzen. Mein Fazit: abgesehen von dem für mich hässlichen Aussehen nach der Installation ein gelungener Wurf. Freitag, 31. Dezember 2010Gedankensplitter zum neuen Jahr
- Jahresrückblick: in diesen Tagen werden wir von Jahresrückblicken jeder Art regelrecht überschwemmt. Es gibt wohl keine Zeitungen und keine Fernsehsender, die uns nicht mit mehr oder weniger gut gemachten Jahresrückblicken beglücken. Das ist alles schön und gut, aber habt Ihr auch schon mal einen ganz persönlichen Jahresrückblick gemacht? War das vergangene Jahr für Euch ein gutes, ein weniger gutes oder ein ganz schlechtes?
Auch wenn es ein schlechtes Jahr gewesen sein sollte, es ist sinnlos, über verschüttete Milch zu weinen und in Selbstmitleid zu versinken. Stattdessen solltest Du die Ärmel hoch krempeln und alles dran setzen, dass 2011 besser wird und Du Ende 2011 sagen kannst: Ich habe mein Bestes getan und bin mir mir selbst zufrieden, auch wenn nicht alle Träume und Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Ein zufriedener Mensch ist meistens auch ein glücklicher Mensch, auch ohne ein dickes Bankkonto oder sechs Richtige im Lotto. Glück lässt sich eh nicht kaufen. - gute Vorsätze: es mag Leute geben, die sich für das neue Jahr etwas Bestimmtes vornehmen und das Ganze dann auch konsequent durchziehen. Die meisten Leute werden aber die guten Vorsätze der vergangenen Jahre wieder verwenden, da diese immer noch nicht umgesetzt sind (und es wahrscheinlich auch nie sein werden). Das erspart immerhin das Nachdenken darüber, was man sich dieses Mal fest vornehmen sollte. Im Übrigen finde ich diese Vorsätze zu Neujahr reichlich sinnlos. Wenn Du etwas in Deinem Leben ändern willst, solltest du es auch sofort umsetzen nachdem Du den Beschluss gefasst hast und nicht erst ab einem x-beliebigen Stichdatum. Sonst wirst Du den Vorsatz immer weiter vor Dir herschieben und ihn irgendwann ganz aufgeben oder schlicht vergessen. Für das neue Jahr wünsche ich Euch allen vor allem eine gute Gesundheit, dazu noch Zufriedenheit und das nötige Quäntchen Glück, damit Eure Wünsche weitgehend in Erfüllung gehen. Dienstag, 28. Dezember 2010Mailadressen zum Wegwerfen
Wer kennt das nicht: da hat man sich eine PC-Zeitschrift gekauft, weil auf der beiliegenden DVD eine Gratis-Vollversion eines Programms angeboten wird, das man schon immer mal testen wollte. Meistens kommt dann spätestens bei der Installation des Programms der Hinweis, man müsse sich beim Hersteller registrieren, um dem Freischaltcode zu bekommen.
Oder man möchte etwas von einer Seite herunter laden und diese Seite verlangt dann ebenfalls zuerst eine Registrierung. (Sollte neben einer Mailadresse noch weitere Daten wie Name, Vorname, Adresse usw. abgefragt werden, sollte man diese Seite fluchtartig verlassen, da es sich dann mit Sicherheit um eine Abzockseite handelt.) Wenn ich auch nicht jedem Hersteller oder Seitenbetreiber unterstellen möchte, dieser Registrierungszwang diene nur dazu, Adressen zu sammeln und sie später weiter zu verkaufen, empfiehlt es sich doch, in solchen Fällen eine Wegwerf-Adresse zu nutzen. Dazu gibt es mehrere Alternativen: zum einen gibt es die Anbieter, die Dir eine frei wählbare Mailadresse anbieten und die unter dieser Adresse ankommenden Mails dann an Deine richtige Adresse weiter leiten. Dabei kannst Du festlegen, wie viele Mails Du maximal unter dieser Pseudo-Adresse erhalten willst und / oder wie lange diese Adresse aktiv sein soll. Wählst Du z.B. dass Du nur 2 Mails unter der Adresse haben willst, werden alle Mails ab der dritten nicht mehr weiter geleitet und die temporäre Adresse wird gelöscht. Die Adresse wird ebenfalls gelöscht, wenn der von Dir ausgewählte Zeitraum überschritten ist. Bei dieser Art von Diensten sehe ich aber einen für mich gravierenden Nachteil: ich muss meine richtige Adresse angeben, um die Mails über die Pseudo-Adresse zu erhalten. Auch hier gilt: ich will keinesfalls allen Anbietern unterstellen, die gesammelten Adressen würden verkauft werden, aber schwarze Schafe gibt es immer. Dann gibt es die Anbieter, die Dir eine Wegwerf-Adresse zur Verfügung stellen, ohne dass Du Dich registrieren oder Deine richtige Mailadresse angeben musst. Bei diesen Anbietern (Beispiel trash-mail.com) denkst Du Dir eine beliebige Adresse @anbieter.com aus (z.B. Kartoffelkäfer @ trash-mail.com) und gibst diese Adresse bei der Registrierung an. Dann gehst Du zur Seite des Anbieters, wo Du dann die Mails für diese Adresse abrufen kannst. Bei diesen Anbietern gibt es aber auch den Nachteil, dass Du die Mails mit den Freischalt-Codes nicht an Deine richtige Adresse weiter leiten kannst. Du musst diese Codes dann eben per Copy & Paste in ein Textdokument oder ein Programm wie SerialSaver übertragen. Verschiedene Hersteller oder Webseiten akzeptieren aber keine Wegwerf-Adressen und haben alle bekannten Anbieter dieser Adressen gesperrt. Dann bleibt nur noch die Alternative, sich eine Adresse bei einem webbasierten Dienst (gmail, gmx, web.de oder andere) zuzulegen. Diese Adresse kann dann anstatt einer Wegwerf-Adresse genutzt werden. Wenn Spam-Mails an diese Adresse überhand nehmen, löscht man sie einfach und legt sich eine neue zu. Donnerstag, 9. Dezember 2010WSUS Offline Update
Durch einen Beitrag in Caschys Blog bin ich auf WSUS Offline Update gestoßen.
Dieses Tool erlaubt es, Windows- und Office-Updates auch auf Rechnern ohne Internetverbindung durch zu führen. Na ja, fast: man muss schon die Updates auf einem Rechner mit Internetanschluss herunterladen. Als erstes Lädt man sich das Tool selbst herunter, entpackt es und startet es. Es erscheint ein Fenster, in dem man dann festlegt, welche Updates man haben will. Zur Auswahl stehen Windows XP, Windows Server 2003, Vista, Windows Server 2008 und natürlich Windows 7. Updates gibt es sowohl für die 32 bit als auch für die 64 bit-Versionen. Im Reiter Office stehen Office XP, Office 2003, Office 2007 und das neue Office 2010 zur Auswahl. Schließlich gibt es noch die Option, Service Packs und das .NET Framework 3.5 und 4 einzuschließen. Zu guter Letzt muss man noch auswählen, ob man ein auf CD zu brennendes ISO-Image haben will, ob die Updates auf dem USB-Stick gespeichert werden sollen oder beides. Das Speichern auf einem Stick ist besonders für Netbooks interessant, die ja in der Regel nicht über ein CD- oder DVD-Laufwerk verfügen. Dann auf den Start-Knopf klicken und sich entspannt zurück lehnen, während das Tool die Updates herunterlädt. Das kann je nach der Download-Geschwindigkeit, der Zahl der ausgewählten Updates und der Schreibgeschwindigkeit des Sticks schon mal etwas länger dauern. Bei meinem Test hat es für Windows 7 und Office 2010 knapp eine halbe Stunde gedauert bis die Daten auf dem Stick gelandet waren. Dann habe ich auf meinem Laptop für den Test vorbereitet: Image des Ist-Zustands erstellt, dann ein älteres Image eingespielt, da sonst keine Updates gefehlt hätten und die Internetverbindung gekappt. Dann den Stick eingesteckt und die Datei UpdateInstaller aufgerufen. Das Tool hat in einem DOS-Fenster gewerkelt und die fehlenden Updates problemlos installiert. Zur Kontrolle habe ich dann die Internetverbindung wieder hergestellt und Windows Update aufgerufen. Erwartungsgemäß wurde mir dann erzählt, der Rechner sei auf dem letzten Stand. Wenn man sein Betriebssystem aktuell hält, braucht man das Tool nicht unbedingt, da das Aktualisieren über Windows Update dann schneller erledigt ist. Leute, die zwar mehrere Rechner haben, aber mit nur einem davon ins Internet gehen, sollten sich aber dieses Tool auf jeden Fall besorgen, da es das Aktualisieren des Betriebssystems auf den übrigen Rechnern doch sehr vereinfacht. Es ist auch empfehlenswert, dieses Tool einzusetzen, wenn man seinen Rechner neu aufsetzen will. Dann lädt man zuerst die Updates herunter, setzt den Rechner neu auf und spielt die Updates ein, bevor man wieder ins Netz geht. Dann sind alle sicherheitsrelevanten Updates schon mit an Bord. Man sollte nicht vergessen, in diesem Fall vor dem Neuaufsetzen auch schon ein Antivirusprogramm mitsamt den letzten Virendefinitionen auf dem Stick zu bunkern und beides vor dem Online-Gehen zu installieren. Mich hat das Tool auf jeden Fall voll überzeugt und ich werde es sicher verwenden, wenn ich wieder mal bei jemandem den Rechner neu aufsetzen soll.
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Firefox 6 soll ja am 16. August erscheinen (in Europa könnte es wegen der Zeitverschiebung auch erst am 17. August sein) und nun stellen sich verschiedene Nutzer die Frage, ob ihre Erweiterungen wohl noch mit dieser neuen Version kompatibel sind. 